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Unsere Tipps und Tricks:

Die Haustür – was muss beim Kauf beachtet werden?

Bei Haustüren zählen neben der Optik auch der Einbruchschutz und die Wärmedämmung. Hier findest du unser Haus-Rezept, auf welche Zutaten man achten sollte, wenn man eine Haustür kaufen möchte.

Die Haustür – jedes Haus hat sie. Sie ist die Visitenkarte der eigenen vier Wände. Zwar ist auf den ersten Blick die Optik entscheidend, doch auch die „inneren Werte“, wie Einbruchschutz und Wärmedämmung sind essenziell. Damit du beim Haustürenkauf alle Möglichkeiten überblickst, haben wir die wichtigsten Details zu Haustüren zusammengefasst.

Die Materialien von Haustüren im Vergleich

Haustüren aus Kunststoff bieten vor allem preisliche Vorteile, die sich wiederum in ihrer geringeren Stabilität und der oft kürzeren Lebensdauer aufwiegen. Wer bereit ist, einen hohen Pflegeaufwand aufzubringen, ist auch mit einer Haustür aus Holz gut beraten, da sie ein hohes Maß an Individualität sowie viel gestalterischen Spielraum mit sich bringt.

Haustüren aus Aluminium und Stahl sind zwar kostenintensiver in der Anschaffung, überzeugen dabei aber auch mit Langlebigkeit und sehr guten Werten in den Eigenschaften Wärmedämmung, Sicherheit, Schallschutz und Stabilität. Zudem sind sie ausgesprochen pflegeleicht sowie langlebig.

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Materialarten für Haustüren

Eine Haustür muss zum Gesamtbild des Hauses passen und zudem durch ihre Eigenschaften überzeugen. Neben dem Aussehen ist deshalb auch immer die Materialart wichtig. Diese bestimmt darüber, wie robust, sicher, wärmedämmend und pflegeleicht eine Tür ist. Die gängigsten Materialien für eine Haustür sind Kunststoff, Aluminium, Stahl und Holz. Beim Haustürkauf sollte vorab überlegt werden, welche Anforderungen man an die Haustür stellt.

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Sicherheitsausstattung für Haustüren

Generell wird für Haustüren und Wohnungseingangstüren je nach Sicherheitsrisiko eine RC 2, RC 3 oder sogar eine RC 4 Sicherheitsausstattung empfohlen. Ab einer Sicherheitsklasse von RC 2 kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Zuschuss durch die KfW-Bank gewährt werden. Wer dennoch auf eine Widerstandsklasse verzichtet, sollte mindestens auf eine Mehrfachverriegelung achten. Sich selbst verriegelnde Haustüren sind eine sinnvolle Ergänzung, da die Versicherung im Falle eines Einbruchs bei nicht verriegelten Türen meist nicht entschädigt. Mehr Infos zu den verschiedenen Widerstandsklassen von Haustüren.

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Isolierung bei Haustüren

Wer sich für eine neue Haustür entscheidet, sollte nicht nur auf die Sicherheit und die Optik schauen, sondern auch auf die Isolation. Gut gedämmte Türen schonen spürbar den Geldbeutel, da wertvolle Heizenergie im Hausinneren verbleibt. Auch durch dünne oder wärmeleitende Materialien, fehlende Füllungen und eingebaute Briefschlitze wird über eine Haustür Wärme nach außen geleitet. Entscheidend hierbei ist der Wärmedurchgangskoeffizient, kurz UD-Wert, einer Haustür. Je kleiner der Wert, desto besser die Wärmedämmung. Die Energieeinsparverordnung schreibt Haustüren einen UD-Wert von maximal 1,8 W / (m² · K) vor. Eine Förderung für eine neue Haustür seitens der KfW-Bank ist ab einem UD-Wert von 1,3 W / (m² · K) möglich.

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Design von Haustüren

Wenn wenig Licht im Eingangsbereich des Hauses vorhanden ist, empfehlen sich Haustüren mit Verglasung. Farben und Design-Elemente wie Edelstahlapplikationen oder Griffe mit LED-Lichtleisten verleihen der Haustür das gewisse Etwas. Wer es einheitlich mag, kann die Haustür auch im gleichen Design wie das Garagentor wählen. Wem ein modernes Erscheinungsbild wichtig ist, sollte auf vollflächige Türblätter achten. Dabei ist das Flügelprofil in das Türblatt integriert und das Design der Tür wirkt besonders großzügig. Verdeckt liegende Türbänder verstärken diesen Effekt. Für besonders große und hohe Eingangsbereiche können Haustüren auch in Raumhöhe gewählt werden.

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Antriebe für Haustüren

Wenn mal wieder beide Hände voll bepackt mit Einkaufstüten sind, wünscht man sich manchmal eine magische Türöffnung. Inzwischen ist dies möglich: Moderne Haustüren lassen sich mithilfe eines Antriebs und eines Automatikschlosses mit einem Handsender oder mit der Hörmann BlueSecur App per Bluetooth mit dem Smartphone entriegeln. Auch in den Griff integrierte Fingerscans oder Codetaster machen das Schlüsselsuchen in der Handtasche überflüssig und gewähren beispielsweise Ihren Kindern den Zutritt, auch wenn der Schlüssel vergessen oder verloren wurde.

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